Jahr 2014 - Marco`s Modelleisenbahn

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Jahr 2014

Ausstellungen Spur 0


Eisenbahn-Modellbautage Winterthur - September

Zum zweiten mal nehmen wir an einer nationalen Ausstellung teil. Leider ist nicht alles fertig geworden wie ich es geplant hatte. Ich hoffe im Winter die Geleise und sonstigen Sachen zu schottern und zu begrünen. Auch wurde die neue Ausfahrt Mühlebach nicht fertig. Und wenn Lenz das neue Tastenmodul ausliefert, sollen auch die Bahnhöfe ein kleines Gleisbildstellwerk erhalten. So kann mit Start - Zieltasten gearbeitet werden. Auch die von Marcel gesponserten Läckerli und Gelée Russe wurden mit Genuss von den Zuschauern vertilgt.  


Das Mekka der Modellbau-Männer


Wer als Kind Gefallen fand an Faller, Fleischmann und Märklin, dem ist dieses Wochenende wohl an der Ausstellung in der Eulachhalle. Es gibt sie noch, die Firmennamen, die im Kindesalter dem Christkindli mitgeteilt wurden; Märklin, Faller und so weiter. Doch was dieser Tage in der Eulachhalle gezeigt wird, geht weit über das «Isebähnle» hinaus. Das ist Modellbau in Perfektion, beweist Begeisterung und Passion für den Bau der Miniaturen.

Es sind mehrheitlich Männer, die sich der Faszination Modellbau verschrieben haben, die meisten sind nicht mehr die jüngste. Der Organisator der modellbautage bestätigt, das die Zahl der Aktiven abnehme, doch die szene sei immer noch gross: 4500 Besucher werden erwartet.

Rund 50 Aussteller zeigen alles von der grossen Anlage bis zum kleinsten Zubehörteil. Ein Säcklein mit 100 Figürchen für den Bahnhof oder ins Zugsabteil 16 Franken, ein 1:25-Modell der Schiffsdampfmaschine der «Gallia» für satte 7400 Franken. Ein prächtiges Teil, hergestellt in Kleinstserie in der Werkstatt von Michael Holzapfel, der in Winterthur einen Laden und Onlinehandel für Aficionados betreibt. Und dann sind da die Vereine und Klubs, die an den Anlagen basteln – wenn das Wort im Zusammenhang mit diesen Artefakten erlaubt ist. Die Gruppe «H0n3 Amors» etwa, die Liebhaber der amerikanischen Schmalspurbahn im H0-, das heisst 1:87-Massstab.
 

Historie im Taschenformat

Beat Jäggi aus Olten ist einer des Dutzends Männer von Appenzell bis Lugano. Jeder arbeitet für sich an seinen Modulen, für Ausstellungen kombinieren sie diese immer wieder neu zum Wilden Westen im Taschenformat. Originalgetreu mag es Jäggi, der den Laden von Ruben Gonzalez aus El Gato in Colorado besuchte, als es ihn noch gab, alles dokumentierte und ihn mit seinem Modell verewigt hat. Nun ist sein Nachbau in der Eulachhalle zu bestaunen.

Zum dritten Mal finden die Modellbautage statt, zum zweiten Mal in der Eulachhalle. 4500 zahlende Gäste zählte der Initiant Werner Sigg 2010. So viele erwartet man wieder, und dann soll der Anlass Tradition werden.

Artikel aus Landbote.
Fotos: Heinz Diener
Artikel: Martin Gmür


Modellbahnausstellung - Bartenheim ( F )


Auf Einladung des Tm3f stellten wir die Anlage in Bartenheim (F) aus. Um ein wenig mehr Fahrstrecke zu erhalten verband ich meine Anlage mit 2 Kollegen aus der Spur 0 Modulgruppe Südwest. Es wurden 2 tolle Fahrtage.



Kamerafahrt über die Anlage


41. Modelleisenbahn-Markt Birmensdorf (ZH) - Dezember

Auf Einladung des REA stellten wir die Anlage in Birmensdorf (ZH) aus. Mit Hilfe des REA war die Anlage am Freitag in 2 Stunden aufgebaut. Die Ausstellung am Samstag dauerte nur 6 Stunden. Doch wie an diesem Tag wurde die Anlage noch nie umlagert. Zeitweise waren wir froh überhaupt noch an die Anlage zu kommen, um die Züge zu steuern oder zu sehen. Auch gab es viele leuchtende Kinderaugen. Auch die von Silvia gesponserten Läckerli und Gelée Russe wurden mit Genuss von den Zuschauern vertilgt. Nach 6 Stunden fahren mit kurzen Pausen waren wir froh, dass die Ausstellung fertig war. In kurzer Zeit war dann die Anlage mit Hilfe des REA abgebaut und im Hänger verladen.
 


«Bähnler» lieben, wenn es zischt, pufft und raucht

Es ist kurz vor fünf Uhr am Bahnhof Mühlebach. Eine alte Dampflokomotive fährt ein. Auf dem Perron steht der Samichlaus mit mehreren Säcken voll Süsswaren und beschenkt ein Kind. Hinter den beiden sitzt ein Mann im Café und bestellt sich ein Getränk bei der für Wintertemperaturen allzu sommerlich gekleideten Serviertochter. Die Szene ist freilich nicht echt, sondern im Verhältnis 1:43 vom Modelleisenbahn Club Basel nachgestellt. Zu bestaunen war diese Anlage am Modelleisenbahnmarkt im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf, wo am Samstag Händler und Liebhaber auf rund Achtzig Tischen ihre Lokomotiven und Wagen zum Verkauf anboten.

Ein Hobby für Geduldige

«Es gibt hier viele Sachen, die man in den Läden nicht mehr findet», sagt Christoph Müller, leidenschaftlicher Bähnler aus dem Zürcher Unterland. Mit seinem gleichnamigen Kollegen stöbert er durch das Angebot, in der Hoffnung, irgendwo auf ein «Schnäppchen» zu stossen. «Momentan suche ich nach einem 2.-Klasse-Wagen mit einer bestimmten Betriebsnummer», sagt Müller. «Man braucht allerdings viel Geduld als Bähnler. Nach einer bestimmten Lokomotive war ich fünf Jahre lang auf der Suche, bis ich sie endlich gefunden hatte.» Die nötige Geduld sei auch ein Grund, warum sich nur wenig junge Leute für dieses Hobby interessieren, vermutet der Dreissigjährige. «Man muss suchen, planen, basteln und kann nicht einfach die komplette Anlage im Internet bestellen.» Eine schöne Lokomotive geht an solch einem Modelleisenbahnmarkt auch gerne einmal für 500 Franken und mehr über den Tisch. «Der Preis definiert sich hauptsächlich über das Material, den Detaillierungsgrad und die Auflage eines Modells», erklärt Müller. «Eine Lok aus Metall mit filigranem Ausbau ist teurer als eine aus Kunststoff», sagt er. Das Modell sei immer ein Kompromiss, es solle aber möglichst nahe an der Realität sein. Die SBB fahren auch nicht mit Wagen aus Plastik.»
Es zischt, pufft und raucht. Neuere Lokomotiv-Modelle verfügen zu diesem Zweck über eingebaute Lautsprecher. Sie können zum richtigen Zeitpunkt Bremsgeräusche, Bahnhofsdurchsagen oder Schaffnerpfiffe wiedergeben, wie Peter Buri pensionierter Hobbyverkäufer aus Engelburg SG, erklärt. «Die Leute lieben es, wenn es zischt, pufft und raucht», sagt er. Buri freut sich auch darüber, dass Anlässe wie der Modelleisenbahnmarkt in Birmensdorf noch durchgeführt werden. «Viele Leute kaufen ihre Modelle heute über Ricardo und Ebay. Dabei geht das Zusammengehörigkeitsgefühl ein wenig verloren.» Dennoch ist er an diesem Samstag sehr zufrieden über die Besucherzahl. Um zehn Uhr morgens war das Gemeindezentrum Brüelmatt bereits «pumpevolle».

Artikel aus der Limmattaler Zeitung
© 2010 - 2017 by Marco Meyer
letzte Aktualisierung 4. Oktober 2017
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